DIGITALES ANTENNENFERNSEHEN:                                                   DVB-T GEHT, DVB-T2 HD KOMMT

WER FERNSEHPROGRAMME WEDER PER KABEL NOCH ÜBER EINE SAT-ANLAGE EMPFANGEN KANN, MUSS AUF DAS DIGITALE  ANTENNENFERNSEHEN DVB-T ZURÜCKGREIFEN. DAS WIRD ALLERDINGS AM 29. MÄRZ 2017 ABGESCHALTET – UND DURCH DAS HOCHAUFLÖSENDE DVB-T2 HD ERSETZT. BESITZER ÄLTERER, NICHT HD-FÄHIGER RECEIVER BLICKEN DANN AUF EINEN SCHWARZEN BILDSCHIRM, WENN SIE SICH NICHT RECHTZEITIG EIN NEUES EMPFANGSGERÄT GEKAUFT HABEN. DOCH AUCH AN EINER ZWEITEN STELLE MÜSSEN VERBRAUCHER MIT EXTRA-KOSTEN RECHNEN: DIE PRIVATSENDER RTL, PROSIEBEN, SAT.1 WOLLEN NACH EINER ÜBERGANGSPHASE AB DEM 1. JULI 2017 IHRE SENDER VERSCHLÜSSELT ÜBER DIE PLATTFORM FREENET TV AUSSTRAHLEN UND VERLANGEN FÜR DIE FREISCHALTUNG 69 EURO IM JAHR. ÖFFENTLICH-RECHTLICHES HD-PROGRAMM  ÜBER DVB-T2 BLEIBT WEITERHIN KOSTENFREI.

(QUELLE: IMMOWELT.DE)

 

 

MIETAUSFALL?  GRUNDSTEUERERLASS BIS ENDE MÄRZ BEANTRAGEN

NOCH BIS ZUM 31. MÄRZ 2017 KÖNNEN VERMIETER EINEN ERLASS VON DER GRUNDSTEUER VON BIS ZU 50 PROZENT BEANTRAGEN, WENN SIE 2016 KEINE ODER NUR GERINGE MIETEINNAHMEN HATTEN. DIE RECHTLICHE GRUNDLAGE BIETET §33 DES GRUNDSTEUERGESETZES (GRSTG).

VORAUSSETZUNG FÜR DEN STEUERLASS IST, DASS DER MIETAUSFALL OHNE VERSCHULDEN DES VERMIETERS ENTSTANDEN IST - ETWA DURCH LEERSTAND, ALLGEMEINEN MIETPREISVERFALL ODER STRUKTURELLE NICHTVERMIETBARKEIT. UNVORHERSEHBARE EREIGNISSE WIE EIN WOHNUNGSBRAND ODER WASSERSCHÄDEN KÖNNEN EBENFALLS GRUNDLAGE FÜR DEN ERLASS SEIN.

GRUNDSÄTZLICH GILT: SIND DIE MIETERTRÄGE UM MEHR ALS 50 PROZENT HINTER DEM ÜBLICHEN ROHERTRAG ZURÜCKGEBLIEBEN, ERHALTEN VERMIETER EINEN ERLASS VON 25 PROZENT. 50 PROZENT WERDEN GEWÄHRT, WENN ÜBERHAUPT KEINE EINNAHMEN VERZEICHNET WURDEN.

(QUELLE: IVD WEST)

 

NOCH NICHT SICHER:                                                             KOMMT EINE NEUE EIGENHEIMFÖRDERUNG?

UM MEHR MENSCHEN WOHNEIGENTUM ZU ERMÖGLICHEN, WILL BUNDESBAUMINISTERIN BARBARA HENDRICKS DIE EIGENHEIMZULAGE AUS DER VERSENKUNG HOLEN: DIESMAL SOLL DIE WOHNRAUMFÖRDERUNG FAMILIENBAUGELD HEISSEN UND FAMILIEN ABHÄNGIG VON DER KINDERZAHL MIT BIS ZU 20.000 EURO UNTERSTÜTZEN. DAS GELD SOLL ES ABER NUR FÜR FAMILIEN MIT BIS ZU 70.000 EURO JAHRESEINKOMMEN UND IN GEGENDEN MIT KNAPPEM WOHNRAUM GEBEN. IN EINER INNOFACT-UMFRAGE IM AUFTRAG DES IMMOBILIENPORTALS IMMOWELT.DE SPRACHEN SICH 52 PROZENT DER BEFRAGTEN FÜR EINE SOLCHE FÖRDERUNG AUS, NUR 16 PROZENT SIND DAGEGEN. IN UNIONSKREISEN KURSIERT EIN ALTERNATIVVORSCHLAG NAMENS BAUKINDERGELD, EINER JÄHRLICHEN ZUZAHLUNG ZUM KINDERGELD, DAS EBENFALLS JUNGEN FAMILIEN BEIM EIGENHEIMBAU HELFEN SOLL. WELCHE FÖRDERUNG TATSÄCHLICH KOMMEN WIRD, STEHT NOCH NICHT FEST. ABSEHBAR IST ABER, DASS DIES EIN HEISSES THEMA IM BUNDESTAGSWAHLKAMPF 2017 SEIN WIRD.

 (QUELLE: NEWS.IMMOWELT.DE)

 

HÖHERE UMZUGSPAUSCHALE

WER BERUFSBEDINGT UMZIEHEN MUSS, KANN AB DEM 1. FEBRUAR 2017 EINEN HÖHEREN PAUSCHALBETRAG ALS WERBUNGSKOSTEN STEUERLICH GELTEND MACHEN: FÜR SINGLES STEIGT DIE UMZUGSPAUSCHALE AUF 764 EURO (BISHER: 746 EURO), FÜR VERHEIRATETE AUF 1.528 EURO (BISHER: 1.493 EURO). FÜR WEITERE PERSONEN DES HAUSHALTS KOMMEN 337 EURO (BISHER: 329 EURO) HINZU. WICHTIG: NICHT JEDER BERUFSBEDINGTE UMZUG IST STEUERLICH ABSETZBAR. DER FISKUS BETEILIGT SICH IN DER REGEL ÜBER DIE UMZUGSPAUSCHALE NUR DANN AN DEN KOSTEN, WENN SICH DER ARBEITSWEG DURCH DEN UMZUG UM MINDESTENS EINE STUNDE PRO TAG VERKÜRZT. TIPP: FÜR PRIVATE UMZÜGE KÖNNEN ZUM BEISPIEL DIE LOHNKOSTEN FÜR DAS UMZUGSUNTERNEHMEN ALS HAUSHALTSNAHE DIENSTLEISTUNG GELTEND GEMACHT WERDEN. DER FISKUS ZAHLT MAXIMAL 20 PROZENT DER ARBEITSKOSTEN, BIS ZU 4.000 EURO.

(QUELLE: NEWS.IMMOWELT.DE)

 

RAUCHMELDERPFLICHT IN WEITEREN BUNDESLÄNDERN

RAUCHMELDER SIND SCHON JETZT FAST ÜBERALL IN NEUBAUTEN PER GESETZ VORGESCHRIEBEN. NACH UND NACH MÜSSEN JETZT ABER AUCH BESTANDSBAUTEN NACHGERÜSTET WERDEN. 2017 SIND DREI BUNDESLÄNDER AN DER REIHE: IN NORDRHEIN-WESTFALEN UND IM SAARLAND MÜSSEN BEREITS ZUM 1. JANUAR 2017 ALLE WOHNUNGEN MIT DEN BRANDMELDERN AUSGESTATTET SEIN. DIE BAYERN HABEN NOCH EIN JAHR LÄNGER ZEIT: SPÄTESTENS AM 31. DEZEMBER 2017 MÜSSEN IM FREISTAAT DIE GERÄTE IN SCHLAFRÄUMEN, KINDERZIMMERN, FLUREN SOWIE AUFENTHALTSRÄUMEN MONTIERT WORDEN SEIN.

IN BERLIN GAB ES BISLANG GAR KEINE RAUCHMELDERPFLICHT. DORT MÜSSEN AB 1. JANUAR 2017 NEUBAUTEN MIT DEN GERÄTEN AUSGESTATTET WERDEN. BESTANDSBAUTEN MÜSSEN DANN BIS ENDE 2020 NACHGERÜSTET WERDEN.

(QUELLE: NEWS.IMMOWELT.DE)

 

ÄNDERUNG DER REGELUNG ÜBER DIE KREDITWÜRDIGKEITSPRÜFUNG

NACH KRITIK DES IVD UND DER KREDITINSTITUTE HAT DIE BUNDESREGIERUNG SICH DARAUF GEEINIGT, DIE REGELUNGEN ÜBER DIE KREDITWÜRDIGKEITSPRÜFUNG BEI DER VERGABE VON WOHNIMMOBILIENKREDITEN ZU ENTSCHÄRFEN. HÜRDEN FÜR ÄLTERE MENSCHEN, FAMILIEN, ZEITARBEITER UND SELBSTSTÄNDIGE SOLLEN BESEITIGT WERDEN. DARAUF HABEN SICH DAS BUNDESFINANZ- UND DAS VERBRAUCHERSCHUTZMINISTERIUM GEEINIGT. DAS KABINETT SOLL IN DER KOMMENDEN WOCHE DIE ÄNDERUNGEN BESCHLIESSEN.
HINTERGRUND IST EINE EU-RICHTLINIE, DIE ZUM 21. MÄRZ 2016 IN DEUTSCHES RECHT UMGESETZT WURDE. AUFGRUND DER ERFAHRUNGEN IN SPANIEN UND IRLAND WOLLTE DIE EU ERREICHEN, DASS DIE KREDITWÜRDIGKEITSPRÜFUNG AUCH IM INTERESSE DES DARLEHENSNEHMERS DURCHGEFÜHRT WIRD. DAS KREDITINSTITUT DARF DERZEIT EINEN KREDIT NUR GEWÄHREN, WENN WAHRSCHEINLICH IST, DASS DER DARLEHENSNEHMER DAS DARLEHEN VERTRAGSGEMÄSS ZURÜCKZAHLEN KANN. DAS GILT UNABHÄNGIG VOM WERT DER BELIEHENEN IMMOBILIE. LAUT SPARKASSENVERBAND IST DIE VERGABE VON BAUFINANZIERUNGEN SEITDEM DEUTLICH ZURÜCKGEGANGEN. BEREITS IM SOMMER HAT DER IVD DARAUF HINGEWIESEN, DASS DER DEUTSCHE GESETZGEBER DAMIT ÜBER DIE VORGABEN DER EU-RICHTLINIE HINAUSGESCHOSSEN IST.

MITTE OKTOBER STELLTEN DIE LÄNDER BADEN-WÜRTTEMBERG, BAYERN UND HESSEN IM BUNDESRAT EINE INITIATIVE ZUR LOCKERUNG DER VORGABEN VOR.

(QUELLE: IVD WEST)

 

WENN DER MAKLER SIE NACH IHREM AUSWEIS FRAGT

Nach dem Geldwäschegesetz (GwG) müssen Immobilienmakler die Identität ihrer Kunden feststellen. Diese Verpflichtung haben Immobilienmakler vor dem mündlich oder schriftlich abgeschlossenen Maklervertrag zu erfüllen.

Das bedeutet, dass Immobilienmakler verpflichtet sind, sich den Personalausweis ihrer Kunden zeigen zu lassen und die Daten aus dem Personalausweis festzuhalten. Ausserdem muss der Immobilienmakler prüfen, ob sein Kunde im eigenen wirtschaftlichen Interesse oder für einen Dritten handelt.

Gemäss § 4 Abs. 6 GwG sind Sie als Kunde verpflichtet, dem Immobilienmakler die entsprechenden Auskünfte zu erteilen und Unterlagen oder Ausweis zur Überprüfung vorzulegen. 

(Quelle: IVD WEST)

 

 

WIDERRUF BEI IMMOBILIENMAKLERVERTRÄGEN

Der Verbraucher kennt das Widerrufsrecht schon aus anderen Bereichen, z.B. aus dem Online-Handel. Nach dem Willen der EU gilt dies nun auch für Maklerverträge, die mit Verbrauchern im Fernabsatz (E-Mail, Fax, Telefon, Internet etc.) oder ausserhalb der Geschäftsräume des Unternehmers geschlossen werden (Verbraucherrechterichtlinie 2011/83/EU).

 Seit dem 13. Juni 2014 ist der Makler vom Gesetzgeber (BGBl. Teil I 2013 Nr. 58, S. 3642) verpflichtet, jeden Immobilieninteressenten über sein Widerrufsrecht zu belehren. Auch wenn der Interessent sich erst einmal unverbindlich informieren will, schliesst er bereits einen Maklervertrag, wenn er die Leistung des Maklers (Informationen, Exposé, Besichtigung etc.) in Anspruch nehmen will und über die Provisionspflicht bei Abschluss eines Miet- oder Kaufvertrages informiert wurde.

(QUelle: IVD WEST)

 

BESTELLERPRINZIP GILT NICHT BEI IMMOBILIENKAUF

Das ausschliesslich für die Vermietung von Wohnraum geltende Bestellerprinzip hat keine Relevanz für die Vermittlung von Kaufimmobilien. Eigentümer, die ihre Immobilie verkaufen möchten, können diese - wie vor Inkrafttreten des Bestellerprinzips - einem Makler an die Hand geben, ohne provisionspflichtig zu werden. Der Makler schliesst mit den Kaufinteressenten einen Maklervertrag, der eine Provisionsregelung beinhaltet. Diese greift bei erfolgreicher Vermittlung. Die Höhe der Provision orientiert sich in der Regel an der so genannten Ortsüblichkeit. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wird meist eine Provision in Höhe von 7,14 % vom Verkaufspreis (inkl. MwSt.) verlangt, die Käufer und Verkäufer anteilig tragen.

Das gesetzlich verankerte Bestellerprinzip gilt nur bei der Vermittlung von Mietwohnraum. Seit dem 1. Juni 2015 werden die fälligen Provisionszahlungen für die Vermittlungstätigkeit des Maklers im Rahmen einer Wohnraumvermietung vom Vermieter übernommen. Theoretisch kann zwar ein Mietinteressent im Rahmen eines Suchauftrags den Makler „bestellen“ und so provisionspflichtig werden. Das scheitert aber an den unrealistischen Bedingungen, die das Gesetz stellt und kommt in der Praxis faktisch nicht vor.

(Quelle: IVD WEST)